Sonntag, 21. August 2011

Eine Episode der Geschichte

Das ist zwar nur eine Episode der unheilvollen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts, aber Mauern gibt es auf dieser Welt auch heute noch mehr, als man tolerieren kann:

http://nieder-mit-den-mauern.blogspot.com/2011/08/das-war-im-april-1976.htmlhttp://www.blogger.com/img/blank.gif

Donnerstag, 23. Juni 2011

Ein bürokratischer Moloch ..........


......... ist die Stadt Wien, die mehr Beamte hat als die EU. Und die Republik Österreich, wo die gesamte Bürokratie gleich 9 fach vorhanden ist und die bis heute keine vernünftige Verwaltungsreform zustande gebracht hat. Da sollte man erst mal mit der Entbürokratisierung beginnen und nicht bei der EU, die den wohl schlanksten Verwaltungsapparat hat, den man sich vorstellen kann. Ausserdem hat die EU keine Schulden und Zeit ihres Bestehens nie ein Budgetdefizit gehabt.
Die Nationalstaaten sind am Ende und das Vernünftigste wäre, sie endlich sterben zu lassen.

Dienstag, 21. Juni 2011

Das globale Dorf ist längst Wirklichkeit


Die Probleme und Herausforderungen der heutigen Zeit sind ausnahmslos globaler Natur und können nur auf globaler Ebene einer Lösung zugeführt werden. Große Reiche, die zerfallen sind, gab's nur in Zeiten, als Fackeltelegramme und Brieftauben die schnellste Art der Kommunikation und Pferdefuhrwerke das schnellste Verkehrsmittel waren. Und selbst in dieser Zeit hatte das Römische Imperium immerhin 400 Jahre lang Bestand.

In der heutigen Zeit ist die Erde längst zu einem Dorf geschrumpft und damit jegliche Debatte, ob große Reiche oder Zwergstaaten besser wären hinfällig. Andere Zeiten -andere Prioritäten.

Dienstag, 24. Mai 2011

Es darf das Alte sterben, damit das Neue leben kann; und das ist gut so!




1879 wurde sie patentiert, die alte Glühlampe, die es der Menschheit ermöglichte, den Tag über den Zeitpunkt des Einbruches der Dunkelheit zu verlängern. Nun ist sie also mit einem Alter von 132 Jahren zum Oldtimer geworden. Lächerliche 5% beträgt ihr Wirkungsgrad gemessen an der eingesetzten Energie; die restlichen 95% gehen als Wärme verloren, was vielleicht in der kalten Jahreszeit noch nützlich sein kann, in der warmen Zeit aber in jedem Falle eine sinnlose Vergeudung darstellt.
Leuchtmittel, die mit wesentlich geringerem Energieaufwand dieselbe Lichtausbeute liefern gibt es schon seit gut 30 Jahren und wurden in dieser Zeit stetig weiter entwickelt. Den neuesten Stand der Technik stellen die, derzeit noch relativ teuren LED Leuchten dar. Ich selbst verwende schon seit mindestens 10 Jahren überwiegend Sparlampen und war damit immer zufrieden. Die Lebensdauer ist höher, als bei den alten Glühlampen und insbesondere jene in der Toilette, die unverhältnismäßig oft ein- und ausgeschaltet wird, musste ich in den letzten 8 Jahren noch nie auswechseln.
Würden in Europa überall Sparlampen eingesetzt werden, könnten mindestens 10 Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Aus dem genannten Grund, wie auch aus meiner persönlichen Erfahrung halte ich die Entscheidung, dem Beispiel von Australien zu folgen und Leuchtmittel mit schlechter Energieeffizienz vom Markt zu nehmen für sehr begrüßenswert.
Der häufig erhobene Vorwurf, es hätte diesbezüglich ein massives Lobbying seitens bestimmter Leuchtmittelhersteller gegeben ist weder nachweisbar, noch wiederlegbar, weshalb ich mich mit dieser Frage nicht auseinandersetzen will, sondern mich lieber auf die Fakten stütze. Und diese sind eindeutig:
Es wird niemandem vorgeschrieben, Leuchtmittel eines bestimmten Herstellers zu kaufen, sondern es wurden lediglich Energieeffizienzklassen vorgeschrieben, die erfüllt werden müssen. Diese Bedingungen sind für alle Marktteilnehmer gleich; niemand wurde bevorzugt oder benachteiligt.
Es liegt heute rund 25 Jahre zurück, als die gesetzlichen Abgasgrenzwerte für Kraftfahrzeuge drastisch gesenkt wurden. Für den Endverbraucher bedeutete dies damals eine Verteuerung von Neuwägen um mindestens 10%. Die Menschen waren darüber natürlich nicht erfreut, aber nennenswerten Protest gab es auch nicht, weil die meisten die Notwendigkeit dieser Maßnahme einsahen. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Die Wälder haben sich wieder weitgehend erholt und in den Städten gibt es wieder atembare Luft, was nicht alleine auf die Reduktion der KFZ-Abgase, sondern auch auf die Reduktion der kohlebefeuerten Einzelofenheizungen zurückzuführen ist.
Leider braucht es manchmal den sanften Druck, damit die Menschen vernünftig werden, wenn sie es freiwillig nicht sind.


Größen sind veränderlich – die Maßsysteme sind nicht schuld daran.



Wenn es draußen kalt ist, hat dies vielerlei Ursachen, aber das Thermometer ist mit Sicherheit nicht schuld daran. Es gibt verschiedene Systeme, die Temperatur zu messen, wie etwa Celsius, Fahrenheit, Réaumur oder Kelvin. Wenn die Außentemperatur 15 Grad Celsius beträgt, so sind das 255,8 Grad Kelvin. Welche Maßeinheit nun angewandt wird ist für die Temperatur jedoch unerheblich, denn 15 Grad Celsius oder 255,8 Grad Kelvin sind ein und dieselbe Temperatur.
Wenn man zu schnell in eine Kurve fährt, hat dies auch vielerlei Ursachen, das Tachometer ist mit Sicherheit nicht schuld. Auch bei Geschwindigkeiten gibt es verschiedene Maßeinheiten, wie etwa km/h, mph oder Knoten. Auch hier sind 80 km/h oder 43,2 Knoten sind ein und dieselbe Geschwindigkeit.
Und auch zur Messung des Wertes von Gütern und Dienstleistungen gibt es ein Maßsystem und dieses nennen wir Geld. Und auch hier gibt es natürlich viele unterschiedliche Maßsysteme – diese nennen wir Währungen.
Vor 10 Jahren wurde bekanntlich das Maßsystem für die Bewertung von Gütern und Dienstleistungen geändert. Die Werte selbst unterliegen deshalb, so wie früher auch, weiterhin Schwankungen nach Oben oder Unten. Für diese Schwankungen gibt es eine Vielzahl von Gründen, aber das Maßsystem ist mit Sicherheit nicht schuld daran.
Nun könnte man natürlich einwenden, daß das Geld als Wertmesser untauglich sei, weil die in Umlauf befindliche Geldmenge keine feste Größe ist, sondern von den Notenbanken vergrößert werden könne.
Dieses Phänomen der Hyperinflation existiert in einigen Staaten, die dazu tendieren, ihre überbordenden Staatsausgaben durch Vermehrung der Geldmenge zu finanzieren. Konkrete Beispiele dafür sind zur Zeit etwa Zimbabwe oder das alte Jugoslawien in den 80er Jahren. Dankenswerterweise ist den Staaten der Eurozone diese Möglichkeit entzogen.
Wenn nunmehr das Land Kärnten pleite ist, hat dies vielfältige Ursachen, wie unter Anderem auch jene, daß die Menschen, die das Land abgewirtschaftet haben von der dortigen Bevölkerung gewählt wurden.
Gleiches oder Ähnliches trifft vermutlich auch auf Griechenland zu.
Aber die Währung ist mit Sicherheit nicht daran schuld.
Wenn sich der Preis für Kraftfahrzeugtreibstoff verändert, hat dies vielfältige Ursachen, wie z.B. jene, daß dieser bekanntlich aus einem nicht erneuerbaren Rohstoff gewonnen wird, dessen Förderung mit zunehmender Verknappung aufwendiger und damit teurer wird.
Die Währung ist mit Sicherheit nicht daran schuld.
Wenn sich der Preis für Kaffee verändert, hat dies vielfältige Ursachen, wie etwa den Anstieg der Weltmarktpreise für Kaffee.
Die Währung ist auch hier mit Sicherheit nicht daran schuld.
Und nun werden wohl viele, die das lesen fragen, welchen Zweck es wohl hat, über so eine klare logische Sache einen Blog zu schreiben? Die Antwort darauf resultiert aus den Erfahrungen des alltäglichen Lebens, die mich jeden Tag aufs neue daran erinnern, wie gering ausgeprägt das Verständnis für globale Zusammenhänge bei viel zu vielen Mitmenschen ausgeprägt sind. Und diese sind es dann meist, die in Krisensituationen durch falsche Reaktion möglicherweise die Geschichte wiederholen, wofür dann wieder alle die Folgen zu tragen haben und nicht nur jene, die die falsche Weichenstellung herbeigeführt haben.