Freitag, 20. Dezember 2013

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Wer stellt diesen Stumpfsinn endlich ab?



Nun klebt sie, die neue Vignette für das neue Jahr. Und die Entfernung der alten ist leider nicht vollständig gelungen. Reste bleiben auf der Scheibe kleben.
Und wenn man eine ausgedehntere Fahrt durch den Speckgürtel von Wien unternehmen will, dann muss man sich bereits 4 davon auf die Scheibe kleben. Zu allem Überfluss will man diesen Stumpfsinn jetzt auch noch in Deutschland einführen.
Wenn dieser Trend anhält, wird man sich in Hinkunft für eine Rundreise durch Europa noch die gesamte Windschutzscheibe verkleben müssen. Wie man dann noch das Verkehrsgeschehen aufmerksam beobachten soll, beantwortet einem niemand.
Und verdanken tun wir das ganze der Schweiz, denn dort wurde das in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erfunden.
Nein, ich will mich keinesfalls um's Zahlen drücken, aber wozu maß man sich deswegen die Scheibe mit unzähligen Vignetten verkleben. Gerade im digitalen Zeitalter gibt es genügend andere Formen der Gebührenerhebung. Hilfreich wäre auch, wenn es eine Vignette gäbe, die in ganz Europa gilt.

Hier wäre die EU dringend gefordert, ein Machtwort zu sprechen und diesen Hirnriss des nationalen Eigensinnes abzustellen zum Wohle des Bürgers.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Wie schützt man Werte?

Merkwürdig: Da muss z.B. in Österreich jeder Mandatar im Parlament und jedes Regierungsmitglied vor Amtsantritt ein Gelöbnis auf die Verfassung der Republik ablegen. Niemanden scheint dies zu stören.

Und im Europaparlament dürfen Mandatare sitzen, die öffentlich erklären, das Parlament in dem sie sitzen nicht anerkennen zu wollen. Dort gibt es z.B. die paar Mandatare der UKIP, die ungeniert verkünden, nur deswegen kandidiert zu haben um an die Geldquellen heranzukommen, weil sie in Großbritannien aufgrund des dort bestehenden Mehrheitswahlrechtes ohnehin nicht die geringste Chance auf einen Einzug ins Unterhaus haben.

Ich kann die Parlamentarier schon verstehen, daß sie manchmal etwas genervt reagieren, wenn deren parlamentarische Arbeit andauernd von ein paar franktionslosen Hinterbänklern durch unqualifizierte Zwischenrufe und Schreiereien gestört wird, und sich deshalb Gedanken machen (eine konkrete Absicht besteht ja bisweilen nicht) wie man diesen Leuten, die ja nicht das geringste Interesse an einer konstruktiven Mitarbeit zeigen, beikommen könnte.

Zur Erinnerung:
am 20 Jänner dieses Jahres haben sich rund 60% der Österreicher dafür ausgesprochen, eine Minderheit bei sonstiger Strafandrohung zur Ableistung eines Sklavendienstes und außerdem zur Ableistung eines "Fahneneides" zu zwingen. Gerade diesem "Fahneneid" ist aber niemand moralisch ethisch verpflichtet, wenn dieser unter Nötigung (Strafandrohung) abgelegt wurde.
Hier ist es also die Republik Österreich, die ihren Jungbürger mittels eines totalitären Instrumentes völlig entgegengesetzt zum europäischen Trend das Bekenntnis zum veralteten Nationalstaat aufoktruieren will.

Für jene Menschen, denen Freiheit und Individualismus ein wichtiges anliegen ist gilt es, gegen die Bedrohungen dort anzukämpfen, wo sie in größerem Maße vorhanden sind. Und der gefährlichste Feind des freien Menschen ist immer noch der Nationalstaat.


http://www.eu-infothek.com/

Europa ist alternativlos.


Montag, 30. September 2013

Bürgernahe Politik


Bürgernäher solle die Politik werden – so hört man es immer wieder.
Die Hauptstadt ist viel zu weit weg und Brüssel, das muss in den Köpfen vieler Mitmenschen offenbar auf einem anderen Planeten liegen.

Aber wie sieht’s denn dort aus, wo die Politik dem Bürger wirklich nahe ist?
In den Kleingemeinden sogar so nahe, dass der Bürger von ihr schon wieder erdrückt zu werden droht.

Dazu fällt mir der folgende überlieferte Dialog ein.


Bürger: Grüß Gott Herr Bürgermeister, was gibt es?
Bürgermeister: Wissen Sie eigentlich, was Sie tun?
Bürger: Ja, ich will bei der nächsten Gemeindewahl kandidieren.
Bürgermeister: Aber Sie kandidieren ja gegen mich!
Bürger: Das ist doch ein ganz normaler demokratischer Vorgang.
Bürgermeister: Ich kann Ihnen ja nicht verbieten, zu kandidieren.
Bürger: Das will ich wohl annehmen.
Bürgermeister: Aber haben Sie schon bedacht, wie viele Aufträge Ihre Firma von der Gemeinde schon bekommen hat?

Bereits am nächsten Tag zog der Bürger seine Kandidatur zurück.


Conclusio: Je weiter die Politik vom Bürger entfernt ist, umso mehr Freiheit bleibt dem Bürger.