Donnerstag, 31. Januar 2013

Jetzt wissen wir ......................

................ warum am 20. Jänner 60% der Österreicher eine falsche Entscheidung getroffen haben, aber dennoch glauben, sie wären auf dem richtigen Wege.


Freitag, 25. Januar 2013

Welche Mehrheit darf entscheiden?

Alle Exilösterreicher schütteln den Kopf und fragen sich, wie so eine Entscheidung im heutigen Europa noch möglich ist und warum Europa einer solch bedenklichen Fehlentwicklung nicht Einhalt gebietet. 
Was sind nun die Fakten? 
Die Mehrheit der Wiener sprach sich gegen die Wehrpflicht aus. Warum sind dann künftighin die Wiener nicht von der Wehrpflicht befreit?? 
Die Antwort lautet: Weil die Bundesmehrheit die Wiener Mehrheit ausgestochen hat. 
Logisch weitergedacht heißt dies: 93% der Europäer haben die Wehrpflicht bereits abgeschafft. 
Warum also kann die österreichische Mehrheit dann nicht mittels der europäischen Mehrheit ausgestochen werden? 
Mein Sohn wäre sicher dankbar dafür.


Samstag, 22. Dezember 2012

Ich bin ich oder wir sind wir? Wer sind die wahren Egoisten?

Ich sage es ganz offen: Ich bin ein Egoist!
Ich habe meinen Selbsterhaltungstrieb, will leben, gut essen und trinken, die Welt bereisen und vieles andere, was mir Freude bereitet.
Und als toleranter Mensch gestehe ich natürlich alle Rechte, die ich für mich beanspruche auch anderen zu.
Fußballspiele oder Skirennen oder andere sportlichen Wettbewerbe interessieren mich z. B. nicht und so etwas ansehen zu müssen wäre für mich verlorene Zeit, die ich besser zu nutzen weiß. Aber niemals käme ich auf die Idee, zu verlangen, daß andere dies nicht dürften, weil es für mich klar ist, daß die Menschen unterschiedlich sind und folgerichtig unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse haben.
Gerade weil ich ein Egoist bin, habe ich kein Problem damit, auch anderen Menschen ihren Egoismus zuzugestehen. Meine Freiheit hört erst dort auf, wo die Freiheit Anderer beginnt, aber keinen Zentimeter davor. So wie ich es mir nicht anmaße, über andere Menschen und deren Selbstbestimmungsrecht zu verfügen, erwarte ich mir zu recht, daß andere mein Selbstbestimmungsrecht respektieren.

Aber welche Intention steht eigentlich hinter all jenen, die Ihre Sätze immer gerne mit dem Wort "Wir" einleiten?

"Wir Katholiken wollen .................." sagt der Papst gerne. Wen meint er denn damit? Warum sagt er denn nicht "Ich, Papst Josef Ratzinger will .........................."?

"Wir Österreicher wollen nicht .........................." ist ein häufig einleitend gebrauchter Satz von verschiedenen  populistischen Politikern und Kommentatoren in Krawallmedien.
Wenn  meinen  die eigentlich, wenn sie das Wort "Wir" im Munde führen? Habe ich diese Leute denn ermächtigt, in  meinem Namen zu sprechen?
In Wahrheit drücken diese etwas ganz anderes aus und zwar:
Was ich will, das haben alle zu wollen. Und wer widerspricht, wird dann schnell zum Egoisten, Nestbeschmutzer oder im äußersten Fall sogar zum "Verräter" abgestempelt.
Das Wort "Wir" verwenden sie nur als Schutzschild um ihre eigene Egozentrik ungefragt auf andere projizieren zu können, indem sie vorgeben, im Namen vieler zu sprechen. Und mit dieser Methode werden alle, die nicht gewillt sind, sich unterzuordnen zu Egoisten abgestempelt.

Conclusio:
Gruppenegoismus wird von jenen bestimmt, die von sich auf andere schließen.
Einzelegoismus dagegen respektiert auch die Egoismen der anderen.


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Vielfalt entsteht nicht durch Trennlinien


Wir wissen es längst: Europa ist wirtschaftlich ein Riese aber politisch ein Zwerg. Und in einer Welt der Riesen müssen sich die Zwerge nach den Wünschen der Riesen richten. Dennoch gibt es viele, die das nicht wahrhaben wollen. Die Zukunft Europas ist zu einem regelrechten Glaubenskrieg geworden. Je mehr die Krise ein baldiges Ende der europäischen Nationen, die als Hauptverursacher derselben sich ohnehin schon lange überlebt haben, erzwingt, umso mehr rüsten deren Gegner (vorerst nur verbal) auf um diese bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Folgt man den Auseinandersetzungen, die um diese Sache geführt werden, bekommt man schon fast den Eindruck, es stehen sich in dieser Frage bereits zwei unversöhnliche Lager gegenüber. Die Absurdität an dieser Sache ist jedoch, daß beide Lager vorgeben, die europäische Vielfalt bewahren zu wollen. Unterzieht man deren Argumente einer kritischen Betrachtung kann man sehr bald erkennen, daß diese beiden Lager sehr divergierende Auffassungen darüber haben, was Vielfalt sein soll. Für überzeugte Europäer ist ein Abbau aller Trennlinien die Grundvoraussetzung, daß eine Vielfalt überhaupt entstehen kann, welche dann so aussieht:        







DAS EUROPA DER VIELFALT





                                                                                                   

DAS EUROPA DER NATIONALISTEN














Nationalisten dagegen glauben, eine Vielfalt bestünde aus abgegrenzten Monokulturen, zwischen denen es möglichst keine Gemeinsamkeiten und Überschneidungen geben dürfe.Aus der Forstwirtschaft wissen wir aus den Fehlern der Vergangenheit, die nicht zufällig in jener Zeit gemacht wurden, als man in der Schaffung abgegrenzter Nationen die Lösung aller Probleme zu sehen glaubte, daß die Monokulturen zu große Problemen, wie Windbruchanfälligkeit und Borkenkäferanfälligkeit etc. führten und heute wieder der gesunde Mischwald favorisiert wird. Diese Lehre muss auch für Europa gezogen werden. Vielfalt kann nur durch Mischung entstehen!

Freitag, 12. Oktober 2012

Eine Entscheidung mit Weitblick.


Ich kann mich noch gut erinnern, wie empört meine Großmutter einst war als Willy Brandt den Nobelpreis bekam. Und böse Zeitungskommentare gab's auch jede Menge. Einer davon lautete: "Ich glaube an Willy Brandt ......................... ......... von dannen er kommen wird, zu errichten die Volksrepublik Ostdeutschland für ein ewiges Leben hinter dem eisernen Vorhang. Amen" Heute sind alle osteuropäischen Volksrepubliken auf dem Abfallhaufen der Geschichte entsorgt. Und in 30 Jahren wird auch niemand mehr eine Träne vergießen, wenn die europäischen Nationalstaaten ebenfalls auf der Müllkippe entsorgt sein werden. Conclusio: Damals wie heute eine zukunftsweisende Entscheidung. Leider gab und gibt es immer zu wenig Leute, die über ihre Zeit hinaus denken.

Sonntag, 30. September 2012