Freitag, 24. Februar 2017

Vielfalt entsteht durch Mischung

Das ist unser Schönes Europa der bunten Vielfalt

Und das ist das, was die Nationalisten gerne daraus machen wollen - abgegrenzte Monokulturen.


Sonntag, 29. Januar 2017

Eine kleine Sammlung von berühmten Irrtümern.

“Wir sollten endlich mit dem Unsinn aufhören, über Fluggeräte, die schwerer
als Luft sind, nachzudenken. Das kann nicht funktionieren.” Lord Kelvin, 1895

“Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird 1 Million nicht überschreiten – allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.” Gottfried Daimler, 1901

"Das Auto hat keine Zukunft. Ich setze auf das Pferd" Kaiser Wilhlem, 1904

"Das Fernsehen wird niemals ein Massenmedium werden." Julius Raab

“Es gibt genau keinen Grund, warum jemand einen Computer zu Hause haben wollen sollte.” Ken Olson, Gründer von Digital Equipment, 1977

“E-Mail ist zwar nett, aber erstens ein absolut unverkäufliches Produkt und zweitens ohne jede Auswirkung auf die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und erst Recht im Privatbereich.” CEO Consulting-Unternehmen, CDN, 1979

“640 KB sind genug für jeden Anwender.” Bill Gates, 1981

"Österreich ist anders" ein im 3. Jahrtausend immer noch weit verbreiteter Volksglaube, der sich hartnäckig hält.


Otto Lilienthal schrieb 1894 in einem Brief an den von ihm geschätzten Sozialethiker Moritz von Egidy: „Die gegenseitige Absperrung der Länder, der Zollzwang und die Verkehrserschwerung ist nur dadurch möglich, dass wir nicht frei wie der Vogel auch das Luftreich beherrschen …. Die Grenzen der Länder würden ihre Bedeutung verlieren, weil sie sich nicht mehr absperren lassen, …“.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Willkommen in der offenen Gesellschaft.

Als Angehöriger jener Generation, die bereits frühzeitig von Oswalt Kolle „verdorben“ wurde, zitiere ich aus einem sehr guten Buch, mit welcher Begrüßung Einwanderer und Füchtlinge bestmöglich auf das Leben in der neuen Heimat vorbereitet werden sollten:
(Da es nicht meine Art ist, mich mit fremden Federn zu schmücken, verweise ich hier darauf, von welchem Buch die Rede ist).




HERZLICH WILLKOMMEN IN EUROPA – WIR 

VERDERBEN IHRE KINDER.

Dies ist das Land, in dem Ihre Kinder nicht automatisch Juden,
Christen, Muslime sind, bloß weil Sie einer dieser Religionen angehören!

Dies ist das Land, in dem Sie nicht das Recht haben, an den Genitalien Ihrer Kinder herumzuschneiden, weil Sie sich einem archaischen Intiationsritual verpflichtet fühlen!

Dies ist das Land, in dem Sie glauben dürfen, was immer Sie wollen, in dem wir Ihren Kindern aber von der Pike auf beibringen werden, dass nur solche Weltanschauungen akzeptabel sind, die die Menschenrechte in vollem Umfang anerkennen!

Dies ist das Land, in dem Sie behaupten dürfen, die Erde sei erst vor 6000 Jahren erschaffen worden, in dem Ihre Kinder aber schon in der Grundschule die Tatsache der Evolution erfahren, damit sie nicht den gleichen Irrtümern aufsitzen!

Dies ist das Land, in dem auch Kinder Rechte haben, die Sie nicht übergehen dürfen, indem Sie es hinnehmen müssen, dass Männer und Frauen, Religiöse und Nichtreligiöse, Hetero-, Homo- und Transsexuelle geleichberechtigt sind, auch wenn Sie in Ihrer emotionalen und kognitiven Entwicklung womöglich so sehr geschädigt wurden, dass Sie diesen  einfachen ethischen Gleichheitsgrundsatz nicht nachvollziehen können!

Dies ist nicht zuletzt das Land, in dem Sie Ihre eigenen Sexualneurosen pflegen dürfen, solange Sie damit niemanden schädigen, in dem Ihre Kinder aber rechtzeitig aufgeklärt werden, damit sie die Chance haben, ein freies selbstbestimmtes Leben zu führen!

Fazit:

Eine offene Gesellschaft sollte Ihre Werte nicht schamhaft verhüllen (wie es die italienischen Behörden im Falle der antiken, nackten Statuen bei dem Besuch des iranischen Präsidenten getan haben), sondern sich selbstbewusst zu ihnen bekennen.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Der natürliche Feind der Wissenschaft

"Die religiösen Lehren sind sämtlich Illusionen, unbeweisbar, niemand darf gezwungen werden, sie für wahr zu halten, an sie zu glauben. Einige von ihnen sind so unwahrscheinlich, so sehr im Widerspruch zu allem, was wir mühselig über die Realität der Welt erfahren haben, dass man sie - mit entsprechender Berücksichtigung der psychologischen Unterschiede - für Wahnideen halten kann." 
Sigmund Freud, Die Zukunft einer Illusion, 1927.

Montag, 26. Dezember 2016

Ein kleiner Rückblick.

Ein kleiner Rückblick, in die gar nicht so guten alten Zeiten:

Gefunden habe ich sie beim Ausmisten eines alten Schrankes: Eine Speisekarte aus dem Jahr 1955. Ein mittleres Nettoeinkommen eines Unselbständigen betrug damals 1.453,-- Schilling.



Freitag, 23. Dezember 2016

Facebook Splitter

Leider gibt es immer noch viel zu viele Menschen, die rassistisch eingestellt sind. Zugleich gibt es auch viele, die nicht so genau zu wissen scheinen, was überhaupt Rassismus ist:
Somit ist es mal Zeit für eine genaue Definition:

Rassismus ist die Abwertung oder Diskriminierung von Menschen aufgrund von Eigenschaften, die sie selbst nicht verändern können, wie etwa Hautfarbe, Abstammung oder Herkunft.

Im Folgenden präsentiere ich hier ein konkretes Beispiel von gelebtem Rassismus:






Donnerstag, 1. Dezember 2016

Ein großer Tag für die Freiheit der Satire.

Hurra, die erste deutschsprachige Ausgabe von Charlie Hebdo konnte ich erstehen, bevor sie vergriffen war. Es lebe die Freiheit der Satire und die Freiheit der Karikatur.
4€, so steht es auf der Titelseite kostet das Blatt. In Österreich muss man aber 4,30€ dafür berappen (Österreich Zuschlag??).
Heiko Heinisch und Nina Scholz schrieben in ihrem Buch dazu folgendes:

"Die Haltung der Redaktion ist nicht ausschließend, sondern zutiefst inklusiv: Seine Satire trifft alle, Linke wie Rechte, Liberale wie Konservative und die Vertreter aller Religionen. Indem Charlie Hebdo alle Grenzen missachtet, hebt es die Grenzen zwischen den verschiedenen Gruppen auf und schafft - egalité. Alle haben ein Recht darauf, von Charlie Hebdo beleidigt zu werden. Das ist, satirisch überspitzt, die Grundlage der offenen Gesellschaft."

Mehr dazu hier:






Und hier noch ein paar Leseproben:


Airbus will 1000 Stellen streichen. Die Passagiere bezahlen in Zukunft ihre Snacks und schrauben vor Abflug die letzten Bolzen fest.

 Trumps Wahlversprechen waren heiße Luft: "Nach reiflicher Überlegung werde ich Muschis künftig in Ruhe lassen"

Die Türkei möchte sexuelle Übergriffe auf Minderjährige
legalisieren. Allerdings nur, wenn der Vergewaltiger beim Erguss nicht "Nieder mit Erdogan!" kreischt.

 Die Schweizer haben durchschnittlich sechs bis sieben Sexualpartner in ihrem Leben. Einen pro Konto.








Und hier die zweite Ausgabe: